An
den östlichen Gestaden des
Thunersees, in unmittelbarer Nähe des weltbekannten Ferienortes
Interlaken, erstrecken sich die St.
Beatus-Höhlen ins Innere des gewaltigen Niederhorn-Massivs.
Das imposante, in Millionen von Jahren erstellte Naturwunder
diente, der Sage nach, im 6. Jahrhundert dem Heiligen Beatus
als Einsiedelei. Als sicher gilt, das die Beatushöhle bis ins frühe
Mittelalter von Eremiten bewohnt war. Ab dem 11. Jahrhundert
wurde die Klause zum Wahlfahrtsort.

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Beatus
richtete bei den Höhlen, wo er den Drachen
vertrieben hatte, seine Wohnstätte ein, um den Menschen
die frohe Botschaft zu verkünden. Von weit her kamen
die Leute mit ihren Sorgen zu ihm und fanden Hilfe und Erleichterung.
Nach seinem Tod wurde der Ort eine berühmte Wallfahrtsstätte.
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Sage
und Geschichte
Vor vielen Hunderten von Jahren kamen
aus der Fremde zwei sonderbare Männer mit langen Pilgerstäben in die Gegend.
Beatus und Justus hiessen sie. Überall auf ihrem Weg erzählten sie
den Menschen von Jesus Christus. Von den Einwohnern erfuhren Beatus
und Justus, dass ein schrecklicher Drache in den Höhlen bei Sundlauenen
sein Unwesen trieb. Die beiden beschlossen, den Drachen zu suchen und ihn zu
vertreiben. Als sie am nächsten Morgen den Drachen entdeckten, streckte
Beatus dem furchterregenden Ungetüm mutig sein Kreuz entgegen. Darauf
stürzte
der Drache zischend und fauchend in den Thunersee und ist seither verschwunden.
Bildergalerie |
Heute
sind gegen fünfzehn Kilometer des riesigen, durch unterirdische
Erosion im Kreidekalk des Niederhornmassivs entstandenen
Höhlensystems erforscht und vermessen. Die Tropfsteinhöhle
ist auf einer Länge von 1km auch für das Publikum zugänglich,
und kann mit einer geführten Tour besichtigt werden.
www.beatushoehlen.ch |
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Öffnungszeiten:
St.
Beatus-Höhlen
täglich von 10.30 bis 17.00 Uhr
Führungen etwa alle 30 Minuten
Dauer der Führung ca. 1 Stunde
Höhlenmuseum
von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Montag geschlossen |
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