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St.Petersinsel - Kraftort im Bielersee
Von Westen her ragt eine Halbinsel in den Bielersee,
die St.Petersinsel. Sie entstand während der letzten Eiszeit,
als der Rhonegletscher bis an den Jura reichte.
Heute, nach mehreren Gewässerkorrekturen, verbindet
der Heideweg als natürliche Brücke die St.Petersinsel mit
dem Jolimont bei Erlach.
Der Heideweg erfreut uns schon am Anfang bei Erlach,
durch seine vielfaltige Vegetation. Weiden und Erlen gelten als die
typischen Bäume entlang des Wegs. Man nimmt an das der Heideweg
schon vor Jahrtausenden begehbar war. Dies bestätigen historische
Funde aus der Gegend.
Auch treffen wir eine Vielzahl von Tieren auf der St.Petersinsel
an. In der vielfältigen Riedlandschaft und am Wasser treffen
wir auf Blesshühner, Rohrammern, Stockenten und viele mehr.
Bevor wir auf die Hauptinsel kommen, erreichen wir
die sogenannte Chüngeli- oder Kanincheninsel. Auf diesem Hügel,
welcher früher als Kultstätte galt, und auch heute noch
ein Kraftort ist, wurden in der Neuzeit Kaninchen angesiedelt. Welche
man aber selten zu Gesicht bekommt.

Geschichte
Um 1127 wurde auf der Insel ein Kluniazenser-Kloster
errichtet, das später als Gasthaus diente. Dort lebte Jean-Jacques
Rousseau im Jahre 1765 zwei Monate lang als Emigrant. " An manch
einem reizenden Orte verweilt ich; nirgends aber fühlte ich
mich so wahrhaft glücklich wie auf der St.Petersinsel inmitten
des Bielersees, an keinen Aufenthalt denke ich mit solch süsser
Wehmut zurück."(Rêveries d'un promeneur solitaire).
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Wanderung:
Erlach - St.Petersinsel: 1 Std.
Rundgang
- St.Petersinsel: 3/4 Std. |
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Anreise:
Bahn nach Ins oder La Neuveville. Bus nach Erlach.
Von Biel, Twann, Wingreis, Tüscherz, Ligerz, La Neuveville,
Lüscherz ist die St.Petersinsel per Schiff erreichbar |
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